Fassadenansicht
© Laure Nashed
Axonometrie eines Stockwerks
© Laure Nashed
Grundriss Regelgeschoss
© Laure Nashed
› 2014, Entwurf im Masterstudium an der ETH Zürich bei Prof. Mike Guyer.
› Das Thema Struktur prägte das Konzept des Entwurfs bei Mike Guyer. Auf der Suche nach einem strukturell interessanten Raster zur Unterteilung des Grundrisses stiess ich auf verschiedene kompakte geometrische Muster, die mein Interesse weckten. Vor allem historische Bauten aus der Renaissance, die strengen geometrischen Regeln folgten. Aber auch Auguste Perret schuf zu Beginn des 20. Jahrhunderts Grundrisse, die vor allem aus konstruktiven Gründen durch ein Raster geprägt waren. Nach intensiver Recherche zum Thema habe ich die gewonnenen Erkenntnisse in ein Projekt für eine Wohnnutzung eingebracht und versucht, dieses an den zugeteilten Bauplatz anzupassen.
Als Bauplatz wurde eine Werkstatthalle auf dem Gelände des SBB-Reparaturwerkes in Zürich definiert. Es galt, diese Halle zu überbauen, ohne sie zu sehr zu beeinträchtigen. Aus der Herausforderung heraus entstand ein Projekt, dessen tragender Kern bis in die Halle hineinreicht, während die ersten Wohnungen erst in einer Höhe von 18 Metern beginnen. Die oberste Wohnung des Turms befindet sich in einer Höhe von 75 Metern.
Der Schwerpunkt des Entwurfs lag auf einer spannungsvollen Wechselbeziehung zwischen Struktur und Raum. Zwei Merkmale aus dem Grundriss der Wohnungen in der Rue Franklin in Paris von Auguste Perret haben das Projekt grundlegend beeinflusst: zum einen die Kompaktheit des Grundrisses mit diagonalen Bezügen zwischen den Räumen, zum anderen der Lichthof vor den Wohnungen, der die Räume trotz eines tiefen Baukörpers lichtdurchflutet. Der Entwurf sieht vier Wohnungen pro Geschoss vor, die über einen achteckigen Erschliessungsraum erreicht werden. Die Wohnungen bestehen aus drei Haupträumen und dahinter liegenden Nebenräumen. Zwei Wintergärten können als direkte Verbindung zwischen den Haupträumen genutzt werden und bringen zusätzliches Licht in die Innenräume. Die Fassade wird von Stützen getragen, die sichtbar belassen werden. Nicht tragende Elemente an der Fassade sind zurückgesetzt.
› 2014, Entwurf im Masterstudium an der ETH Zürich bei Prof. Mike Guyer.
› Das Thema Struktur prägte das Konzept des Entwurfs bei Mike Guyer. Auf der Suche nach einem strukturell interessanten Raster zur Unterteilung des Grundrisses stiess ich auf verschiedene kompakte geometrische Muster, die mein Interesse weckten. Vor allem historische Bauten aus der Renaissance, die strengen geometrischen Regeln folgten. Aber auch Auguste Perret schuf zu Beginn des 20. Jahrhunderts Grundrisse, die vor allem aus konstruktiven Gründen durch ein Raster geprägt waren. Nach intensiver Recherche zum Thema habe ich die gewonnenen Erkenntnisse in ein Projekt für eine Wohnnutzung eingebracht und versucht, dieses an den zugeteilten Bauplatz anzupassen.
Als Bauplatz wurde eine Werkstatthalle auf dem Gelände des SBB-Reparaturwerkes in Zürich definiert. Es galt, diese Halle zu überbauen, ohne sie zu sehr zu beeinträchtigen. Aus der Herausforderung heraus entstand ein Projekt, dessen tragender Kern bis in die Halle hineinreicht, während die ersten Wohnungen erst in einer Höhe von 18 Metern beginnen. Die oberste Wohnung des Turms befindet sich in einer Höhe von 75 Metern.
Der Schwerpunkt des Entwurfs lag auf einer spannungsvollen Wechselbeziehung zwischen Struktur und Raum. Zwei Merkmale aus dem Grundriss der Wohnungen in der Rue Franklin in Paris von Auguste Perret haben das Projekt grundlegend beeinflusst: zum einen die Kompaktheit des Grundrisses mit diagonalen Bezügen zwischen den Räumen, zum anderen der Lichthof vor den Wohnungen, der die Räume trotz eines tiefen Baukörpers lichtdurchflutet. Der Entwurf sieht vier Wohnungen pro Geschoss vor, die über einen achteckigen Erschliessungsraum erreicht werden. Die Wohnungen bestehen aus drei Haupträumen und dahinter liegenden Nebenräumen. Zwei Wintergärten können als direkte Verbindung zwischen den Haupträumen genutzt werden und bringen zusätzliches Licht in die Innenräume. Die Fassade wird von Stützen getragen, die sichtbar belassen werden. Nicht tragende Elemente an der Fassade sind zurückgesetzt.