Modellstudie des Innenraums der Moschee © Laure Nashed
Modellstudien zur Formgebung
© Laure Nashed
Axonometrie
© Laure Nashed
Schnitt
© Laure Nashed
› 2013, Entwurf im Bachelorstudium im Universitätsaustausch an der ETH Zürich bei Gastdozent Manuel Herz.
› In einer Zeit, in der es in Europa heftige Diskussionen über den Umgang mit dem Islamismus gab, haben wir uns unter Anleitung von Gastdozent Manuel Herz mit der Gebetsstätte für Muslime beschäftigt und uns gefragt, welche Form architektonisch für Basel geeignet wäre.
Für den Entwurf einer Schweizer Moschee habe ich mich nicht nur mit architektonischen Fragen beschäftigt. Ich nutzte das Semester, um eine vielleicht utopische Idee zu entwickeln, in der einer verängstigten Gesellschaft ein Raum angeboten wird, in der sie sich dem Fremden nähern kann. Als architektonische Typologie habe ich den Markt verwendet, der in allen Kulturen vorkommt. Er repräsentiert einen Ort, der als lebendiger Treffpunkt die unterschiedlichsten Menschen zusammenkommen lässt und eine kulturelle Durchmischung schafft. In diesem Umfeld erschien es mir passend, Interesse und Neugierde für das Fremde zu entwickeln. Der Frischmarkt am Rheinufer besteht aus tulpenförmigen Marktständen. Unter den Tulpendächern, am südlichsten Punkt, befindet sich eine Moschee, die fliessend in den Marktraum übergeht. Es mag überraschen, dass ein religiöser Raum inmitten einer lärmenden Umgebung platziert wurde. Schaut man sich hingegen Moscheen in verschiedenen islamischen Ländern an, findet man viele Beispiele für islamische Gebetsräume inmitten der dortigen Basare. In europäischen Ländern nutzen vereinzelte Gruppen von Muslimen öffentliche Straßenräume für das gemeinsame Gebet. Im Vergleich zu anderen Religionen ist der Islam weniger an feste Gebetsräume gebunden.
Der architektonische Ausdruck des Projekts soll sowohl dem Markt als auch der Moschee gerecht werden. Die gewählte filigrane Stahlkonstruktion orientiert sich zum einen an den historischen, europäischen Markthallen und zum anderen an den Spitzbögen der islamischen Architektur. Der Gebetsraum ist so gestaltet, dass er Einblicke ermöglicht, ohne die Betenden zu stören.
«Tulips: Die Moschee unter der filigranen Architektur einer Markthalle. Ein Ort in Basel, in dem Kultur und Religion gelebt und erlebt werden kann.»
› 2013, Entwurf im Bachelorstudium im Universitätsaustausch an der ETH Zürich bei Gastdozent Manuel Herz.
› In einer Zeit, in der es in Europa heftige Diskussionen über den Umgang mit dem Islamismus gab, haben wir uns unter Anleitung von Gastdozent Manuel Herz mit der Gebetsstätte für Muslime beschäftigt und uns gefragt, welche Form architektonisch für Basel geeignet wäre.
Für den Entwurf einer Schweizer Moschee habe ich mich nicht nur mit architektonischen Fragen beschäftigt. Ich nutzte das Semester, um eine vielleicht utopische Idee zu entwickeln, in der einer verängstigten Gesellschaft ein Raum angeboten wird, in der sie sich dem Fremden nähern kann. Als architektonische Typologie habe ich den Markt verwendet, der in allen Kulturen vorkommt. Er repräsentiert einen Ort, der als lebendiger Treffpunkt die unterschiedlichsten Menschen zusammenkommen lässt und eine kulturelle Durchmischung schafft. In diesem Umfeld erschien es mir passend, Interesse und Neugierde für das Fremde zu entwickeln. Der Frischmarkt am Rheinufer besteht aus tulpenförmigen Marktständen. Unter den Tulpendächern, am südlichsten Punkt, befindet sich eine Moschee, die fliessend in den Marktraum übergeht. Es mag überraschen, dass ein religiöser Raum inmitten einer lärmenden Umgebung platziert wurde. Schaut man sich hingegen Moscheen in verschiedenen islamischen Ländern an, findet man viele Beispiele für islamische Gebetsräume inmitten der dortigen Basare. In europäischen Ländern nutzen vereinzelte Gruppen von Muslimen öffentliche Straßenräume für das gemeinsame Gebet. Im Vergleich zu anderen Religionen ist der Islam weniger an feste Gebetsräume gebunden.
Der architektonische Ausdruck des Projekts soll sowohl dem Markt als auch der Moschee gerecht werden. Die gewählte filigrane Stahlkonstruktion orientiert sich zum einen an den historischen, europäischen Markthallen und zum anderen an den Spitzbögen der islamischen Architektur. Der Gebetsraum ist so gestaltet, dass er Einblicke ermöglicht, ohne die Betenden zu stören.
«Tulips: Die Moschee unter der filigranen Architektur einer Markthalle. Ein Ort in Basel, in dem Kultur und Religion gelebt und erlebt werden kann.»